Dienstag, 5. April 2016

Mimose Seife: Sie liebt das Wasser, sie liebt es nicht, sie liebt das Wasser, sie liebt es nicht…

Eine schön geformte Seifenschale ist ein richtiger Hingucker im Bad. Foto: Cisco Ripac / pixelio.de
Eine kleine Mimose ist die Seife schon. Eigentlich liebt sie das Wasser, geht ganz intensiv in ihm auf, verbindet sich mit ihm oft schäumend. Wasser ist genau ihr passendes Gegenteil.


Halt. Stop.


Wasser für den kurzen Moment mag die Seife sehr gerne. Aber wie sieht es mit ständiger Feuchtigkeit aus? “Häh?” werden Sie jetzt denken? Welche Feuchtigkeit? Na, die in der Seifenschale beispielsweise. Bei jedem Waschen bleibt immer ein kleiner Schwung Wasser an der Seife hängen. Schnell sammelt sich dann eine Pfütze in der Seifenschale, wenn sie keine Abflußlöcher hat.

Die Seife mag keine nassen Füße bekommen. Da löst sie sich so schnell auf oder wird schmierig – kein angenehmes Gefühl beim Waschen mehr. Lieber mag sie es zwischen den Waschgängen schön trocken. Dann hält sie lange, bleibt fest in Form, behält ihre guten Wirkstoffe und kann sich beim nächsten Waschen wieder so richtig schön innig mit dem Wasser vereinen.


Und wo kann Seife nasse Füße bekommen?


Beispielsweise in der Seifenschale. Seifenschalen ohne Löcher im Boden, durch die das Wasser abfließen kann, sind nicht geeignet. Kaufen Sie lieber eine Seifenschale mit Löchern für den Abfluß. Oder Sie nutzen die gute alte Magnethalterung, über die ich mich früher immer gewundert habe.
Erinnern Sie sich noch daran? Da steckte in der Seife ein Magnet, über den sie freischwebend an der Halterung hing. Damals noch unwissend fand ich diese Aufbewahrung sehr komisch. Heute weiß ich endlich um den Sinn dahinter.
Ebenso sollte man seine Seife bei einer Reise immer wieder zwischendurch schön über die Nacht trocknen lassen. Oder man nutzt ein Waschlappen als Transportgefäß. Diese Idee stelle ich Ihnen mal in den nächsten Tagen vor.

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