Dienstag, 6. Juni 2017

Teltower Rübchen mögen keinen Umzug

Vereinzelt wachsen die Teltower Rübchen kräftig. 
Vor einigen Wochen säte ich Teltower Rübchen im Gemüsegarten aus. Der Samen ist winzig, winzig, winzig. Theoretisch hätte ich den Samen mit Sand zur besseren Aussaat vermischen sollen. Jedoch hatte ich keinen feinen Sand bei der Hand, so daß ich die altbewährte Methode mittels Finger wählte. Natürlich landete mehr Samen in der Erde als nötig.
Nachdem die erste Zeit es recht kühl war und der Samen nur langsam keimte, änderte es sich in den letzten drei Wochen. Warm war es, so daß die Pflanzen schön wuchsen. Zahlreich kamen sie aus der Erde, dicht an dicht. Also vereinzeln, damit sie schöne Rüben bilden können.
Und hier kommt die Erfahrung ins Spiel. Denn Gärtnern hat viel mit praktischem Tun, Machen und eigener Erfahrung zu tun.
Nach dem Umzug.
Teltower Rübchen mögen keinen Umzug. Sie sind absolut, ganz und gar standorttreu. Wo sie keimen, wollen sie wachsen. Nicht 20 cm weiter rechts oder links. Nein, so etwas gibt es nicht.
Die entnommenen Rübchen setzte ich gleich nebenan ins Beet, goß mehrmals. Und sie verrecken. Keine wächst weiter. Sie lassen sofort trauermäßig den Kopf hängen, vertrocknen. Auch die Variante, sie vorher zu wässern und bei Regen umzusetzen, funktioniert nicht.
Also Teltower Rübchen muß man dort aussäen, wo sie bleiben sollen!

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