Mittwoch, 25. Mai 2016

Heilerde

Getrocknete Heilerde. Foto: By Morn the Gorn (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons
Sie kann weiß, braun, rot oder grün sein. Auf jeden Fall ist sie pulvrig. Als jahrtausend altes Heil- und Waschmittel steckt in ihr eine starke Kraft, die sie für ihre wichtige Rolle in der Kosmetik prädestiniert. Die Rede ist von Heilerde, die gerne auch Lava-Erde oder Ghassoul bezeichnet wird. Letzteres kommt nicht vom feuerspeienden Wort Lava, das ein Vulkan ausspukt, sondern hat seinen Ursprung im Lateinischen lavare, was waschen bedeutet. Ghassoul oder Lava-Erde wird im marokkanischen Atlasgebirge abgebaut.

Dienstag, 17. Mai 2016

Rezension: "Menschenkinder. Plädoyer für eine artgerechte Erziehung" von Herbert Renz-Polster

Inhalt:
Nichts ist so sehr in Bewegung, wird so viel diskutiert, wie der Umgang mit und die Erziehung von Kindern. Was brauchen sie? Wie werden sie am besten groß? In seiner Streitschrift untersucht Herbert Renz-Polster, warum es sich lohnt, den Blick in die evolutionäre Vergangenheit zu richten und so einen neuen Blick auf die Kinder zu bekommen.

Dienstag, 10. Mai 2016

Selbstgemacht: Apfelessig aus Apfelresten

Manche Dinge liegen so nah und man sieht sie doch nicht. So erging es mir mit den Apfelresten, die beim Aufschneiden (Gehäuse, schlechte Stellen) anfallen. Ich brauche im Alltag regelmäßig und viel Apfelessig: damit spüle ich meine Haare, als Zutat beim Kochen oder als Putzmittel.
Vor langer Zeit stieß ich im Blog Langsamerleben auf die Anleitung, selber Apfelessig herzustellen. Als im Herbst dann die große Verarbeitung der Äpfel zu Apfelmus etc. anstand, hatte ich gleich das Rezept umgesetzt. Mehrere Liter Apfelessig kam dabei heraus, die nun für einige Monate mein Vorrat bildeten. Doch irgendwann ist jeder Vorrat zu Ende. Ein wenig bedauerte ich es und hielt mich am Gedanken fest, im Herbst neuen Apfelessig anzusetzen. Bis dahin würde ich ihn kaufen, so meine Gedanken. Tja, manchmal merkt man eben, wie festgefahren man in seiner Welt ist, wie wenig man die Puzzleteile, die vor einem liegen, zusammensetzt. Auf einmal machte es klick beim Apfelschälen: warum diese Reste nicht sinnvoll verwerten? Ok, die Regenwürmer auf dem Kompost machen daraus auch sinnvolles, aber wir können uns ja die Reste teilen.
Also hier die Anleitung:

Freitag, 6. Mai 2016

Selbstgemachtes Hauttonikum mit Waldveilchen

Apfelessig und Waldveilchen - mehr braucht es für ein Hauttonikum nicht. Foto: Frau B.
Wald- oder auch Hornveilchen sind ein bewährtes Heilkraut bei Hautproblemen. Ebenso gilt Apfelessig als gutes Hauttonikum. Warum also nicht einmal beides miteinander verbinden und selbst als grüne Kosmetik ein Hauttonikum herstellen? Wie immer staune ich, wie wenig Zutaten man dazu braucht.

Zutaten:

  • handvoll Waldveilchen
  • Apfelessig

Dienstag, 3. Mai 2016

Selbstgemacht: Löwenzahnsirup

Der Löwenzahn blüht ja jetzt kräftig. Wie man Löwenzahnhonig aus den Blüten zaubert, habe ich hier erzählt. Eine weitere Variante der Verarbeitung ist die Herstellung von Löwenzahnsirup, den man mit Wasser vermischt als Erfrischungsgetränk oder als Backzutat genießen kann. Leicht ist er herzustellen. Es braucht nur wenige Zutaten. Und er hat den wunderbaren Honiggeschmack!

Zutaten
  • 2 Hände voll gut aufgeblühte Löwenzahnblüten
  • Apfelsaft
  • Zitrone
  • Zucker